Three Stages Of Perceiving Impermanence

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Drei Ebenen der Wahrnehmung von Vergänglichkeit
von Shinzen Young

Unbeständigkeit bedeutet lediglich, die normale Veränderlichkeit jeder Erfahrung auf tieferen Ebenen der Greifbarkeit wahrzunehmen. Eine Möglichkeit, darüber nachzudenken, ist es, einen Blick auf drei Aspekte der Vergänglichkeit zu werfen: das Triviale, das Harte und das Glückselige.

Zuerst kann sich die Unbeständigkeit auf triviale Weise darstellen. Zum Beispiel meditierst du, und du fängst an, einen Juckreiz zu spüren. Du beschäftigst dich eine Weile damit. Dann lenkt dich etwas ab, und wenn du zurückkommst, ist das Jucken weg. Du hast es nicht wirklich gefühlt, du bist dir nur bewusst, dass etwas, was vorher vorhanden war, jetzt fehlt. Deine Aufmerksamkeit war abgelenkt, aber du hast trotzdem bemerkt, dass sich etwas geändert hat. Dieses Maß an Vergänglichkeit des Verständnisses beruht auf einem Mangel an kontinuierlicher Konzentration. Ein tieferes Verständnis von Vergänglichkeit entsteht durch kontinuierliche Konzentration.

Wenn deine Konzentrationsfähigkeit zunimmt und du dich immer besser auf die Dinge konzentrieren kannst, ohne abgelenkt zu werden, fängst du an zu verstehen, wie sich die Dinge ständig verändern. Aber kontinuierliche Veränderung bedeutet nicht unbedingt eine reibungslose Veränderung. In diesem Stadium kann deine Erfahrung von Veränderung abrupt, schräg, unregelmäßig, vielleicht sogar unangenehm sein. Zum Beispiel beobachtest du einen Schmerz in deinem Bein, und du bemerkst, dass er pocht, sich verdreht, sticht, einschießt, drückt, quetscht oder explodiert. Nun, das sind sehr abrupte und unbequeme Bewegungsformen, aber sie sind dennoch Bewegung. Es sind Möglichkeiten, wie sich das Schmerzempfinden verändern kann. Es scheint, als hätte jemand ein Messer in dein Bein gesteckt und verdreht es nach rechts, nach links, stösst es rein und zieht es heraus. Es ist brutal, es ist abrupt, es tut weh, aber es berbindet einen mit der Veränderlichkeit. Dies geschieht nicht nur bei schmerzhaften Erfahrungen. Das Gleiche kann bei großem Vergnügen geschehen.

Schließlich reifen deine Konzentrations- und Gelassenheitsfähigkeiten so weit, dass deine Erfahrung von Veränderung nicht nur kontinuierlich, sondern auch reibungslos ist. Es findet eine Enthärtung statt. Die Unbeständigkeit wird fließend, beruhigend, sprudelnd, eher wie ein müheloses Ein- und Ausatmen. Denn dein Fokus ist wie ein Monitor kit homer Auflösung oder ein high-definition Fernseher, und du kannst feinere Bewegungen klar wahrnehmen. Um eine Technikmetapher zu gebrauchen, ist es, als hättest du die Abtastfrequenz oder Bandbreite deines Änderungsdetektors erhöht. Du kannst dies nicht erzwingen, aber wenn du aufmerksam bist und eine Akzeptanz für die raueren Arten der Vergänglichkeit entwickelst, zerfallen sie in sanftere Arten der Vergänglichkeit - stattdessen Schwingungen, sprudelndes Aufbrausen, mühelose Verbreitung und Zusammenbruch. Wenn dies geschieht, beginnt dich die Unbeständigkeit zu trösten, es wird wie eine Massage.

An dieser Stelle stehen wir am Rande eines wichtigen Übergangs, denn jetzt können wir dem Fluss nachgeben und ihn "meditieren" lassen. Die Wahrnehmung "Ich meditiere" tritt in den Hintergrund und wird durch die Wahrnehmung ersetzt, dass " die Vergänglichkeit mich meditiert ".

Kernfragen für die Reflexion: Was haltst du von dem Gedanken " Die Vergänglichkeit meditiert mich "? Kannst du eine Erfahrung aus einer Zeit teilen, in der du härtere Arten von Vergänglichkeit akzeptieren konntest? Was hilft dir, eine Akzeptanz für die härteren Arten der Vergänglichkeit zu entwickeln?
Seed Questions for Reflection

How do you relate to the perception "impermanence is meditating me?" Can you share an experience of a time you were able to accept harsher kinds of impermanence? What helps you develop an acceptance of the harsher kinds of impermanence?

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3 Past Reflections
DD
Dec 8, 2018

My reflection:  I am very aware that change is constant and nothing is permanent.  This life and every aspect of life is impermanent.  That's how life is.  We abide in impermanence, know it or not, and to a great degree I abide in awareness of the impermanence of life.  Awareness of impermanence makes acceptance of even harsher kinds of impermanence easier for me.  Harsher kinds of impermanence currently in the foreground of my life are my declinig abilities and to a greater degree serious illnesses and deaths of loved ones.  Awareness of and acceptance of impermanence are comforting for me, bring me peace, and in that sense are at least at times meditating me, eliminating unnecessary fretting, getting me to basic being.

JP
Dec 7, 2018

 Meditation to me is training the mind to cultivate skills of unwavering concentration and non-judgmental acceptance. It creates a state of witnessing consciousness in which things come and go, perceptions of all kinds of impermance. When I do not get attached to the changing scenario of impermanence, pleasant or unpleasant, I do not perceive the distinction between "me meditating impermanence" and "impermanance meditating me." The distinction between subject and object goes away in such unitary state of consciousness.

For me the harsher kinds of impermanence are the passing aways of people close to me. Practicing mindfulness meditation has gradually helped me to accept such harsher kinds of impermanence. It has taken time for me to heal such deep wounds. Sharing my deep sadness with my family and freinds close to me along with doing the inner work mindfully have helped me to accept such harsher kinds of impermanence. It takes time to heal such wounds.

AM
Amy Dec 13, 2018

 People "close to you" never pass away!  They are closer than you think!  Always hope ...